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Unser angemessenes Verhalten von Nähe und Distanz

Unser angemessenes Verhältnis von Nähe und Distanz

Definition:

Die Mitarbeiter bekommen eine Handlungssicherheit, was in der Einrichtung in Ordnung ist und was nicht. Somit sinkt die Gefahr von unbeabsichtigten Grenzüberschreitungen.

Grenzüberschreitungen durch Mitarbeiter können besser erkannt werden, wenn vorher klar ist, wie ein gewünschtes Verhalten aussieht.

Regeln für die gesamte Einrichtung:

Kosenamen werden nicht verwendet, die Kinder werden grundsätzlich beim Namen genannt.
Abkürzungen der Kindernamen sind mit Einverständnis der Eltern in Ordnung
Mitarbeiter küssen keine Kinder und lassen sich nicht küssen.

Bei Küssen von Kindern wird das Kind altersgemäß auf die nötige Distanz hingewiesen.

Bei Bedarf (trösten, Ablösungsphase, Sorgen…) ist das Schoß sitzen und in den/auf den Arm nehmen erlaubt. Krippenkinder brauchen mehr Nähe. Das Bedürfnis sollte vom Kind ausgehen, nicht vom Erwachsenen.
Beim Toilettengang der Kinder halten Jungen Ihr Glied selbst in die Toilette. Beim Stuhlgang ist Hilfe beim Abwischen in Ordnung (mit Handschuhen). Die Kinder wischen vor, wir nach.
Der Genitalbereich der Kinder wird nicht abgetrocknet.
Beim Wickeln ist es wichtig, den Kindern einen gewissen Schutzraum zu gewähren (Intimsphäre)
Bei der Schlafsituation ist es in Ordnung die Hand zu halten, über den Kopf zu streicheln und bei Einschlafproblemen in den/ auf den Arm zu nehmen.
Es wird nicht an die Brüste/ Genitalbereich der Mitarbeiter gefasst.